Diabetes-Zentrum Niederrhein - Praxis für Allgemeinmedizin

 

 

Dr. med.

Michael Wefelnberg

Facharzt für Allgemeinmedizin und Chirurgie

Diabetologe DDG

 

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Anerkannte Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker

 

Ambulante Fußbehandlungseinrichtung

 

 

Glossar/Fremdwortverzeichnis

 

Basalrate
Abgabemenge des basalen Insulins in der Insulin-Pumpentherapie, das zur Stabilisierung des Blutzuckers im Fastenzustand benötigt wird. Bei den heutigen Pumpen wird kontinuierlich ständig eine kleine Dosis abgegeben, die sich durch programmierbare Pumpen zu bestimmten Zeiten variieren lässt.

 

BE (Broteinheit)

Mit Broteinheiten (BE) werden in der Diabetes-Therapie die Kohlenhydrate bezeichnet. Oft werden sie auch mit KE oder KHE (von Kohlenhydrateinheiten) abgekürzt. Eine Broteinheit entspricht 10-12 Gramm verwertbarer Kohlenhydrate in der Nahrung.

 

Blutzucker
im Blut befindlicher, meßbarer Blutzucker (Blutglucose: Abkürzung BG). Der Blutzucker (BZ) wird im Rahmen des Stoffwechsels aus
Kohlenhydraten gebildet und in den Blutkreislauf eingeschleust und dient den Zellen als "Brennstoff".

 

CT

Die konventionelle Therapie (engl. conventional therapy = CT) basiert auf dem Konzept, dem Körper ein- bis zweimal täglich zu festen Zeiten eine Mischung aus Normal- und Verzögerungsinsulin (= Mischinsulin) zuzuführen. Dies bedeutet, dass der Patient einen festen BE-Plan einhalten muss, der sich an der Insulinwirkung und der üblichen körperlichen Belastung orientiert.

 

Diabetes Typ 1

Die insulinproduzierenden Zellen (Betazellen) der Bauchspeicheldrüse werden durch einen Autoimmunprozess zerstört, da körpereigene Zellen als "fremd" erkannt und vom Immunsystem angegriffen werden. Dies hat zur Folge, dass die Bauchspeicheldrüse kein oder nur sehr wenig Insulin produzieren kann. Die Erkrankung beginnt meist im Kindes-, Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Die Betroffenen müssen lebenslang Insulin spritzen.

 

Diabetes Typ 2

Der Körper reagiert nur noch ungenügend auf die körpereigene Insulinausschüttung. Die Erkrankung beginnt meist im mittleren bis späten Erwachsenenalter und ist oft mit Übergewicht und anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck und Fettstoffwech-selstörungen verbunden. Die Betroffenen nehmen orale Antidiabetika oder spritzen Insulin.

 

Diabetische Nephropathie

Durch Veränderungen im Bereich der Nierengefäße kommt es zu einer Funktions-einschränkung der Niere, die bis zu völligem Nierenversagen reichen kann.

 

Diabetische Polyneuropathie

Durch Gefäßveränderungen aufgrund dauerhaft schlechter Blutzuckereinstellung kommt es zu Schäden an den Nervenbahnen, insbesondere in den Beinen. Dies führt zu Taubheitsgefühlen, Kribbeln und einer verminderten Schmerzwahrnehmung.

 

Diabetische Retinopathie

Durch Veränderungen an den feinen Blutgefäßen des Auges kommt es zu einer Schädigung der Netzhaut, die fortschreiten und bis zur Erblindung führen kann.

 

Diabetischer Fuß

Durch Schäden an den Nervenbahnen (siehe diabetische Polyneuropathie) werden kleine Verletzungen an den Füßen kaum noch wahrgenommen. Die verminderte Durchblutung der Beine verzögert außerdem den Heilungsprozess. Es können sich Geschwüre mit sehr schlechter Heilungstendenz entwickeln. Geeignetes Schuhwerk, regelmäßige Fußpflege und Kontrolle sind zur Vorbeugung unerlässlich.

 

Diabetisches Koma

Bewusstseinseintrübung, Bewusstlosigkeit, ausgelöst durch einen sehr hohen Blutzuckerspiegel. Die Ausatmungsluft der Betroffenen riecht nach Obst (Ketoazidose, siehe dort). Das diabetische Koma wird vom Arzt mit Insulin behandelt.

 

Glukose

Traubenzucker; Baustein der Kohlenhydrate (z.B. in Brot, Nudeln, Reis). Bei der Blutzuckerbestimmung wird der Glukosespiegel im Blut gemessen.

 

HbA1c

Konzentration des mit Glukose beladenen Hämoglobins im Blut. Dieser Wert wird als Marker für die Qualität der Blutzuckereinstellung verwendet. Niedrige HbA1c-Werte sind zur Vermeidung von Spätschäden ganz besonders wichtig.

 

Hyperglykämie

Zu hoher Glukosespiegel im Blut; Symptome: allgemeines Schwächegefühl, Übel-keit, starker Durst, häufiges Wasserlassen, Ketoazidose, diabetisches Koma.

 

Hypoglykämie

Zu niedriger Glukosespiegel im Blut; Symptome: Schweißausbrüche, Schwäche-gefühl, Herzklopfen, Bewusstseinseintrübung, hypoglykämischer Schock.

 

ICT

Intensivierte konventionelle Diabetestherapie (engl. intensive conventional therapy = ICT) mit Insulin; morgens, mittags und spät wird eine Basalrate mit einem lang wirksamen Verzögerungsinsulin gespritzt. Dazu werden zu den Mahlzeiten der Portion angepasste Mengen eines kurz wirksamen Insulins injiziert.

 

Insulin

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse (in den "Langerhans'schen Inseln") produziert wird. Es bewirkt einen Abfall des Blutzuckerspiegels im Blut. Insulin kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es aus einzelnen Eiweiß-bausteinen besteht und im Magen verdaut werden würde, d.h. es würde in seine Einzelbestandteile zerlegt werden und wäre unwirksam.

 

Insulinpumpe

Das Insulin wird mittels einer kontinuierlichen Infusion von kurzwirksamem Insulin unter die Haut gespritzt. Dies ermöglicht eine optimale Blutzuckereinstellung und wird deshalb von vielen Diabetikern bevorzugt.

 

Insulinresistenz

Der Körper reagiert nur unzureichend auf im Blut vorhandenes Insulin.

 

Ketoazidose

Wenn die Körperzellen durch fehlendes Insulin keine Glukose aufnehmen können, werden Fette und Eiweiße als alternative Energielieferanten genutzt. Infolge des Fettabbaus entstehen Fettsäuren und saure Ketonkörper, die dann im Blut, im Urin und in der Ausatmungsluft nachzuweisen sind (Geruch nach Obst). Eine Ketoazidose kann lebensbedrohlich sein.

 

Orale Antidiabetika

Inhomogene Medikamentengruppe, die in Tablettenform eingenommen werden und welche die Wirkung von Insulin im Gewebe verbessern oder nach einer Mahlzeit den Anstieg des Blutzuckerspiegels hinauszögern.

 

 

Die Texte im Glossar basieren zum Teil auf der freien Enzyklopädie www.Wikipedia.de.

 

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